24. Straßenlauf Himmelpforten

14.15 Uhr fiel vergangenen Samstag der Startschuss für die zehn Kilometer beim Straßenlauf in Himmelpforten – mit mir an der Startlinie.

Wie vor zwei Wochen wollte ich mit einer 4:40er bis 4:45er Pace anlaufen. Wie vor zwei Wochen lief ich den ersten Kilometer in 4:36 Minuten. Um mich herum befanden sich etwa die ersten beiden Kilometer ziemlich viele Frauen. Das habe ich bisher nicht erlebt. Eine dampfte dann von dannen und bis auf zwei Konkurrentinnen Läuferinnen ließ auch ich nach und nach alle hinter mir. Wie viele aber noch vor mir waren, hatte ich zu keiner Zeit im Blick. Zwei „holte“ ich mir aber noch nach 4,5 und 9 Kilometern.

Das Wetter war wunderbar. 7°C, leichter Wind. Perfekt, um kurzhosig und be-t-shirted an den Start zu gehen.  Außerdem kommt die Strecke auf gerademal 5 Meter Höhenunterschied, ist grandioserweise also fast absolut platt. Da uns (Landschaftsflitzer war mit von der Partie) vor dem Rennen noch massig Zeit blieb, hatten wir die  Strecke bis zum 4. Kilometer schon abgefahren. Da es sich in Himmelpforten um eine Wendepunktstrecke handelt, kannte ich fast den kompletten „Weg“.

In Marienwerder vor 14 Tagen wurde ich nach etwa der Hälfte immer langsamer, bis ich etwa im 4:50er Tempo zu Ende lief. Diesmal hielt ich mich gut im Rennen:  4:36 – 4:33 – 4:37 – 4:38 – 4:40 – 4:41 – 4:42   – 4:40 – 4:44 – 4:35 min/km. Meine Zielzeit von

46:26 Minuten

bescherte mir den 8. Platz der Frauen – und sogar einen Pokal. In Himmelpforten erhalten jeweils die ersten acht männlichen und weiblichen Platzierten einen Pokal, dafür werden die Altersklassensieger nicht separat geehrt.

Zum Abschluss noch zwei Geschichten vom Rande… Die Erste: Die mitgereiste Bodencrew    (= Landschaftsflitzer) hatte sein wichtigstes Instrument vergessen – den Fotoapparat! Er sollte sich natürlich nicht langweilen, also warf er sich in seine Laufklamotten und startete mit den 5-Kilometer-Läufern 14:20 Uhr, war also bei meinem Zieleinlauf schon wieder zurück und konnte seinen mit Nachdruck beförderten pulmonalen Luftstrom darauf verwenden, ihn mit seinen Stimmlippen adäquat zu modifizieren (= er konnte mich beim finalen Endspurt anfeuern).

Die Zweite: Zur Fahrtzeit laut Navi hatten wir eine halbe Stunde Pufferzeit addiert, sodass wir im Falle eines Staus oder Ähnlichem trotzdem eine Stunde vor dem Start am Ort des Geschehens sind. Es mochte an der nachmittaglichen Startzeit gelegen haben, vor lauter Rechnerei waren wir jedenfalls eine Stunde zu früh losgefahren. Verkehrsprobleme gab es keine, sodass ich noch vor 12 Uhr meine Startnummer in der Hand hielt – 2.15 Stunden vor dem Start. Dafür ein dickes Plus an die Organisation, dass die Startunterlagen bei einem relativ kleinen Lauf schon so früh verfügbar sind. Daumen hoch!

 

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